Wir stehen ein für...

…Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit – Sicherheit durch Vertrauen, nicht durch Waffen

Wir fordern,

  1. die bedingungslose Einhaltung der Menschenrechte und des Völkerrechts als verbindliche Grundlagen des internationalen Zusammenlebens.
  2. einen sofortigen Vorrang diplomatischer Initiativen vor militärischer Eskalation – auch und besonders im Ukrainekrieg.
  3. ein sofortiges Waffenstillstandsengagement sowie die Stärkung der UNO als zentrales Organ der kollektiven Sicherheit und Völkerverständigung.
  4. die konsequente Umsetzung des UN-Atomwaffenverbotsvertrags sowie den Abzug aller Atomwaffen aus Europa.
  5. eine deutliche Abkehr von der Militarisierung des Denkens, der Sprache und der Politik – Kriegsrhetorik zerstört gesellschaftliches Vertrauen.
  6. den Ausbau ziviler Friedensdienste sowie Friedensforschung und Friedensbildung – und die konsequente Umsetzung des Rechts aller Menschen auf Kriegsdienstverweigerung.
  7. den Aufbau von kollektiven Sicherheitsstrukturen, die auf Kooperation, nicht auf Konfrontation beruhen.
  8. die Förderung der Friedensfähigkeit im Alltag – gesellschaftlich, kulturell und „vor der eigenen Haustür“.

…den Erhalt unserer Lebensgrundlagen – Ohne Erde kein Frieden

Wir fordern,

  1. dass der Schutz von Klima, Biodiversität und natürlichen Ressourcen als wichtigen Teil der Friedenspolitik anerkannt und verbindlich umgesetzt wird.
  2. dass das Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell des unbegrenzten Wachstums durch ein zukunftsfähiges Konzept des guten Lebens ersetzt wird – getragen von Achtsamkeit, Verantwortung und einem bewussten Umgang mit Mensch und Natur.
  3. dass Energie-, Ernährungs- und Wirtschaftssysteme dezentralisiert und regionalisiert werden, um Abhängigkeiten, Ausbeutung und Ressourcenkriege zu verhindern.
  4. dass ökologische Bildung, Bewusstseinswandel und die Verbundenheit mit der Natur gezielt gefördert werden – Frieden braucht eine lebendige Erde.
  5. dass das Gesundheitswesen, die Bildung und die Wissenschaft nicht unter wirtschaftliche oder militärische Zwecklogiken gestellt werden.

Sozial-ökonomische Transformation – Soziale Gerechtigkeit ist Friedenspolitik

Wir fordern,

  1. eine gerechte Verteilung von Wohlstand, Ressourcen und Chancen – global und regional.
  2. eine generelle Besteuerung von Finanzspekulationen sowie eine konsequente Ausrichtung aller Wirtschafts- und Finanzsysteme an die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs).
  3. die Förderung solidarischer und gemeinwohlorientierter Wirtschaftsmodelle statt der kurzfristigen Profitorientierung.
  4. politische und wirtschaftliche Teilhabe aller Menschen – Partizipation ist die Grundlage sozialer Stabilität und Frieden.
  5. die klare Trennung von Politik und Rüstungsinteressen – Friedenspolitik darf nicht von Waffenexporten abhängen.

Unsere Vision:

Der Bodensee wird zum Symbol einer Friedenskultur, die Grenzen überwindet, Unterschiede respektiert und den Mut zum Umdenken lebt.

Frieden ist kein Zustand –
Frieden ist eine Haltung.