Wir stehen ein für...
…Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit – Sicherheit durch Vertrauen, nicht durch Waffen
Wir fordern,
- die bedingungslose Einhaltung der Menschenrechte und des Völkerrechts als verbindliche Grundlagen des internationalen Zusammenlebens.
- einen sofortigen Vorrang diplomatischer Initiativen vor militärischer Eskalation – auch und besonders im Ukrainekrieg.
- ein sofortiges Waffenstillstandsengagement sowie die Stärkung der UNO als zentrales Organ der kollektiven Sicherheit und Völkerverständigung.
- die konsequente Umsetzung des UN-Atomwaffenverbotsvertrags sowie den Abzug aller Atomwaffen aus Europa.
- eine deutliche Abkehr von der Militarisierung des Denkens, der Sprache und der Politik – Kriegsrhetorik zerstört gesellschaftliches Vertrauen.
- den Ausbau ziviler Friedensdienste sowie Friedensforschung und Friedensbildung – und die konsequente Umsetzung des Rechts aller Menschen auf Kriegsdienstverweigerung.
- den Aufbau von kollektiven Sicherheitsstrukturen, die auf Kooperation, nicht auf Konfrontation beruhen.
- die Förderung der Friedensfähigkeit im Alltag – gesellschaftlich, kulturell und „vor der eigenen Haustür“.
…den Erhalt unserer Lebensgrundlagen – Ohne Erde kein Frieden
Wir fordern,
- dass der Schutz von Klima, Biodiversität und natürlichen Ressourcen als wichtigen Teil der Friedenspolitik anerkannt und verbindlich umgesetzt wird.
- dass das Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell des unbegrenzten Wachstums durch ein zukunftsfähiges Konzept des guten Lebens ersetzt wird – getragen von Achtsamkeit, Verantwortung und einem bewussten Umgang mit Mensch und Natur.
- dass Energie-, Ernährungs- und Wirtschaftssysteme dezentralisiert und regionalisiert werden, um Abhängigkeiten, Ausbeutung und Ressourcenkriege zu verhindern.
- dass ökologische Bildung, Bewusstseinswandel und die Verbundenheit mit der Natur gezielt gefördert werden – Frieden braucht eine lebendige Erde.
- dass das Gesundheitswesen, die Bildung und die Wissenschaft nicht unter wirtschaftliche oder militärische Zwecklogiken gestellt werden.
Sozial-ökonomische Transformation – Soziale Gerechtigkeit ist Friedenspolitik
Wir fordern,
- eine gerechte Verteilung von Wohlstand, Ressourcen und Chancen – global und regional.
- eine generelle Besteuerung von Finanzspekulationen sowie eine konsequente Ausrichtung aller Wirtschafts- und Finanzsysteme an die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs).
- die Förderung solidarischer und gemeinwohlorientierter Wirtschaftsmodelle statt der kurzfristigen Profitorientierung.
- politische und wirtschaftliche Teilhabe aller Menschen – Partizipation ist die Grundlage sozialer Stabilität und Frieden.
- die klare Trennung von Politik und Rüstungsinteressen – Friedenspolitik darf nicht von Waffenexporten abhängen.
Unsere Vision:
Der Bodensee wird zum Symbol einer Friedenskultur, die Grenzen überwindet, Unterschiede respektiert und den Mut zum Umdenken lebt.